Schwarzes Kameraobjektiv mit grünen Akzenten

CANON 8–64 mm

Technische Daten
LinseTCFøGewichtSensor Mount
8–64 mm2.4ca. 100 cm95 mm1,67 kgS16PL

Ein Objektiv, das eher an dokumentarische Kriegsaufnahmen als an modernes Kino erinnert. Das ausdem Film „The Hurt Locker“ bekannte Canon 8–64 mm T2.4 erzeugt ein rohes, unruhiges Bild, das sich von der glatten digitalen Ästhetik abhebt, und kann in Berlin bei RGB Rental gemietet werden.

Das ursprünglich für Super 16 entwickelte Objektiv deckt einen Brennweitenbereich von 8–64 mm mit einer konstanten Blende von T2,4 ab, was bei Super-35-Sensoren in etwa einem Bildwinkel von 16–128 mm entspricht. Damit ist es ein überraschend vielseitiges Zoomobjektiv, insbesondere bei modernen Kameras mit Crop-Modi wie der ARRI Alexa 35.

Dies ist kein „sauberes“ Objektiv. Es ist eher ein Werkzeug für Unbeständigkeit, Nähe und Unmittelbarkeit als für Kontrolle und Präzision. Es wurde speziell für Dokumentaraufnahmen entwickelt, ist leicht, kompakt und schnell zu bedienen und verfügt über kurze Fokus- und Zoomwege, die ein reaktives Arbeiten aus der Hand ermöglichen. Das Bild weist einen reduzierten Kontrast auf, mit Lichtern, die leicht brechen können, und einer Textur, die fast zerbrechlich wirkt. Bei voller Blendenöffnung tendiert das Objektiv zu einem weicheren, strukturierteren Look mit sichtbarer chromatischer Aberration und leichter Verzeichnung am Weitwinkelende. Bei einer Blende von T2,8 oder T4 wird es deutlich schärfer, behält aber dennoch seinen Vintage-Charakter bei.

Die Fokussierbewegung ist für ein Objektiv dieser Generation minimal, insbesondere im Weitwinkelbereich, was es für Aufnahmen aus der Bewegung heraus überraschend stabil macht. Es reagiert sehr empfindlich auf Licht, und schon kleine Änderungen der Belichtung oder Bewegungen können das Bild spürbar verändern.

Es eignet sich am besten für Aufnahmen aus der Hand, dokumentarische Szenen und Situationen, in denen die Kamera eher reagiert als beobachtet. Das Objektiv fördert eine Art des Filmens, die sich unmittelbar und körperlich anfühlt, statt gestellt zu wirken. Aufgrund seines Charakters ist es weniger geeignet für makellose Werbeaufnahmen oder kontrollierte Umgebungen. Am interessantesten wird es, wenn das Bild eine gewisse Unvollkommenheit zulässt.


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