MINOLTA Rokkor Cine Mod.
Technische Daten
| Linse | f | CF | ø | Gewicht | Sensor | Mount |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 16 mm Fischauge | 2.8 | 30 cm | – | kg | FF | MD / Sony E |
| 21 mm | 2.8 | 25 cm | 77 mm | kg | FF | MD / Sony E |
| 24 mm VFC | 1.8 | 30 cm | 77 mm | kg | FF | MD / Sony E |
| 28 mm | 2.0 | 30 cm | 77 mm | kg | FF | MD / Sony E |
| 35 mm | 1.8 | 30 cm | 77 mm | kg | FF | MD / Sony E |
| 58 mm | 1.2 | 60 cm | 77 mm | kg | FF | MD / Sony E |
| 85 mm | 1.7 | 100 cm | 77 mm | kg | FF | MD / Sony E |
Bevor Minolta Teil von Konica Minolta wurde und sich schließlich zu dem entwickelte, was wir heute unter dem Namen Sony kennen, war das Unternehmen einer der innovativsten und zugleich am meisten unterschätzten Namen im Bereich des optischen Designs. In den 1960er- und 1970er-Jahren schuf Minolta die Rokkor-Objektivserie, benannt nach dem Berg Rokko in Japan, in dessen Nähe sich die Fabrik befand, in der das Glas hergestellt wurde. Diese Objektive wurden in einer Zeit entworfen, in der es bei der Optik eher darum ging, Emotionen zu wecken, als technische Perfektion zu erreichen. Sie bereisten die Welt in den Händen von Fotojournalisten, Kriegsfotografen in Vietnam, Modefotografen in Paris und Straßenfotografen in New York. Ihr Ruf war einfach: warme, ehrliche, filmische Bilder mit einer Weichheit, die menschlich wirkte.
Jahrzehnte später haben diese Objektive in modernen digitalen Kinokameras eine neue Bestimmung gefunden. Bei RGB Rental in Berlin kann unser Minolta-Rokkor-Objektivset in einer für den Kinoeinsatz umgerüsteten Konfiguration gemietet werden, sodass es sich nahtlos in aktuelle Filmproduktionen einfügt und dabei seinen ursprünglichen Charakter bewahrt.
Was diese Objektive so besonders macht, ist nicht ihre technische Präzision, sondern ihr Charakter. Das Bild strahlt eine sanfte Wärme aus – mit einem dezenten bernsteingrünen Schimmer in den Lichtern, natürlichen Hauttönen und einem weichen Kontrast, der wunderschön abfällt. Bei voller Blendenöffnung blühen sie leicht auf und erzeugen eine fast traumhafte Atmosphäre, während sie bei abgeblendeter Blende überraschend scharf werden, ohne dabei ihre Vintage-Wiedergabe zu verlieren. Lichtreflexe sind kontrolliert, aber ausdrucksstark – eher ein goldener Schimmer als ein greller Streifen – und das Bokeh bleibt auf die beste Art und Weise unvollkommen: leicht asymmetrisch, strukturiert und organisch.
Da sie nicht vollständig neu montiert sind, bleiben die Objektive leicht und flexibel, was sie ideal für Handaufnahmen, Dokumentarfilme und Situationen macht, in denen Mobilität wichtiger ist als mechanische Präzision. Sie lassen sich zudem nahtlos mit anderen Vintage-Objektiven im Cine-Mod-Stil kombinieren, wie beispielsweise Canon FD, Leica R oder Contax Zeiss, und vermitteln ein ähnliches analoges Gefühl, ohne dabei ihre eigene Identität zu verlieren.
Beim Rokkor Cine-Mod-Set geht es nicht um klinische Schärfe oder technische Perfektion. Es geht um Atmosphäre, um Textur, um eine Bildgestaltung, die sich eher gelebt als konstruiert anfühlt. Diese Objektive eignen sich für Filmemacher, die nach einem emotionaleren, charakterorientierten Bild suchen – Objektive, die nicht nur festhalten, wie etwas aussieht, sondern auch, wie es sich anfühlt.

